







Axenoll Life Sciences AG ist ein Schweizer Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Zürich. Das Unternehmen wurde 2014 gegründet und verfügt mit der Axenoll 3D Printing GmbH in Jena über eine hundertprozentige Tochtergesellschaft, die als operative Einheit fungiert.
Die 3D Siebdrucktechnologie ermöglicht die Produktion hoher identischer Stückzahlen bei nahezu freier Materialwahl und die Kombination von Materialen in unterschiedlichen Schichten. Das Portfolio der Axenoll umfasst eine breite Palette von 3D-Produkten wie Wundauflagen, mikrofluidische Chips und Gerüste für komplexe Zellmodelle.
Axenolls Drucktechnologie eröffnet innovative, kosteneffiziente Lösungen auch für kosmetische Anwendungen wie Gesichtsmasken, Microneedle und Narbenreduktion.


saniva diagnostics GmbH ist ein deutsches Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Erfurt, das im Januar 2019 gegründet wurde und sich auf Diagnostik konzentriert.
Die saniva diagnostics GmbH entwickelt mit NeuroMex ein skalierbares Screening‑Instrument zur Früherkennung neurodegenerativer Erkrankungen wie Morbus Alzheimer. NeuroMex adressiert den Bedarf an einem niedrigschwelligen, nicht‑invasiven Verfahren zur Identifikation von Patientinnen und Patienten in sehr frühen Krankheitsstadien.
Die klinischen Studienprogramme mit gesunden Probanden sowie mit Patientinnen und Patienten in prodromalen Stadien wurden erfolgreich abgeschlossen und bestätigen die Eignung des Systems zur Erkennung milder kognitiver Beeinträchtigungen. Der Fokus liegt nun auf der Vorbereitung der Markteinführung und der Skalierung des Screening‑Ansatzes im präventiven Umfeld.



novaxomx GmbH ist ein Joint Venture zwischen Curasan AG und Xlife Sciences AG. Ziel ist die Erforschung und Entwicklung von Exosomen für den Einsatz bei Erkrankungen des Bewegungsapparats.
novaxomx hat mit Lysatpharma einen Lizenzvertrag zur Nutzung von Exosomen abgeschlossen. Das Unternehmen entwickelt Exosomen für Anwendungen in der regenerativen Medizin, beispielsweise zur Knochenregeneration.
In ersten Zellkulturexperimenten wurde die positive Wirkung von Exosomen auf Knochenzellen nachgewiesen. Die Daten wurden hochrangig publiziert, im nächsten Schritte sollen die Effekte auf die Knochenregeneration in einem Knochenmodell im Tier reproduziert werden.


x-kidney diagnostics GmbH wurde 2019 gegründet und hat ihren Sitz in Erfurt, Deutschland. Das Unternehmen widmet sich der Entwicklung neuer Methoden zur Früherkennung von Nierenerkrankungen.
Die frühe Diagnose von Nierenerkrankungen ist entscheidend für deren erfolgreiche Behandlung und Betreuung. Sie wird jedoch durch das Fehlen von Biomarkern für frühe Krankheitsstadien erschwert. Derzeit werden klinisch validierte Biomarker erst erkannt, wenn die Niere bereits zu etwa 50 % geschädigt ist. Diabetische Nephropathie ist die häufigste Ursache für Dialyse in Europa und den USA.
x-kidney diagnostics GmbH konzentriert sich auf die Identifikation neuartiger Biomarker durch einen proteomikbasierten Forschungsansatz beim Alport-Syndrom, einer Glomerulonephropathie mit gut definierten Tiermodellen. Aufgrund der vergleichbaren Histopathogenese verschiedener Glomerulonephropathien wurde das Alport-Syndrom als Surrogatmodell verwendet.
Bei Tieren, Mäusen und Hunden, mit Alport-Syndrom konnten vor Ausbruch der Erkrankung über 100 differentiell exprimierte Proteine identifiziert werden. Die vielversprechendsten Biomarker werden in einem Datensatz von rund 200 klinisch gut beschriebenen Patientinnen und Patienten mit Alport-Syndrom validiert, für die Serum-, Plasma- und Urinproben vorliegen.
Nach der erfolgreichen Validierung der Biomarker beim Menschen ist der nächste Schritt die Entwicklung eines diagnostischen Tests zur Früherkennung von Nierenerkrankungen.
In Koopertion mit dem Lizenzpartner Quant Biomarker werden die Biomarker validiert und für die Kommerzialisierung vorbereitet. Hierzu konnte Quant Biomarker eine Innosuisse Förderung in Höhe von ca. CHF 1 Millionen einwerben.


x-nuclear diagnostics GmbH ist ein Spin-off des Universitätsklinikums Jena, wurde 2019 gegründet und hat seinen Sitz in Erfurt, Deutschland. Das Unternehmen erforscht Technologien im Bereich der Diagnostik für Anwendungen in der Nuklearmedizin.
In der nuklearmedizinischen Diagnostik werden Patientinnen und Patienten radioaktive Arzneimittel verabreicht, die sich, abhängig von ihren pharmakologischen Eigenschaften, in unterschiedlicher Konzentration in menschlichen Organen oder Geweben anreichern. Aufgrund ihrer Radioaktivität kann ihre zeitliche und räumliche Verteilung im Körper von aussen erfasst und mit geeigneten Messinstrumenten sichtbar gemacht werden.
Der leberspezifische Radiotracer des Unternehmens für die PET-Diagnostik (DAZAmed®), wird über eine Lizenzvereinbarung durch die inflamed pharma GmbH GMP-konform hergestellt und vertrieben. Der Tracer kam bereits bei über 70 Patienten zum Einsatz und der Nutzen wurde in verschiedenen Publikationen dargestellt.
Der PET-Tracer verfügt über ein hohes Potenzial für die klinische Anwendung, da er weniger toxisch ist als andere Radiodiagnostika und auch bei metallhaltigen Implantaten eingesetzt werden kann, im Gegensatz zu bestehenden Tracern, die bei Metallimplantaten nicht verwendet werden können.
Allein in der DACH-Region gibt es über 300 Fachärztinnen und Fachärzte für Nuklearmedizin, die den PET-Tracer einsetzen könnten. Werden Zentren in den USA und Asien einbezogen, wird ein jährliches Umsatzpotenzial von über 1 Milliarde Euro erwartet.
